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Kurzurlaub im Kaunertal: Reiseziel für das ganze Jahr

Personen die einen Gletscher aufsteigen.

Bergsommer und ewiger Winter

Mitten durch die wuchtigen Massive der Ötztaler Alpen reißt das Kaunertal eine tiefe Schneise. Östlich und westlich wird das Tal von den mächtigen Zwei- und Dreitausendern des Glockturmkamms und des noch höher gelegenen Kaunergrats flankiert. Das uralte Siedlungsgebiet, das bereits von den Rätoromanen eingenommen und später von Kaiser Maximilian als sein Privatspielplatz bezeichnet, und genutzt wurde, liegt im Südwesten Tirols und teilt sich heute in zwölf Gemeinden auf, die ulkige Namen tragen wie Platz, Loch oder Boden. Auch sonst ist hier so manches anders: So werden Sie in Ihrem Kurzurlaub im Kaunertal immer wieder über den berühmt-berüchtigten Namen Wiesejaggl stolpern, der seit vielen Jahrhunderten Stoff für Legenden und Mythen ist. Der Wiesejaggl soll ein einsamer, kühner und treffsicherer Wilderer gewesen sein, der sich im 16. Jahrhundert gegen das Jagdverbot durch Kaiser Maximilian aufgelehnt und so für den Lebensunterhalt der ortsansässigen Bauern gekämpft haben soll. Dieser Kampf von denen „da unten“ gegen die „da oben“ hat die Mentalität der Kaunertaler tief geprägt und äußert sich teilweise noch heute in markanten Charakterzügen des hiesigen Menschenschlags: eine zähe Unverwüstlichkeit, raue Herzlichkeit und die unverrückbare Loyalität gegenüber dieses bemerkenswerten Landstrichs. Die Kämpfe von früher gehören jedoch dem Gestern an; heute ist das Tal von Tourismus, Gastronomie und Bergsport geprägt. Der ewige Winter oben auf dem Kaunergrat, der sich – bis auf wenige Sommermonate – beinahe das ganze Jahr über für Wintersport eignet, die geschwungenen Pässe mit ihren panoramagleichen Aussichten und nicht zuletzt die prächtigen Wandergebiete locken Aktivurlauber und Naturliebhaber verschiedenster Couleur an.

Gebirgspanorama mit weißen Bergspitzen.

Nicht versäumen im Kurzurlaub im Kaunertal: die Kaunertaler Gletscherstraße

Zu den absoluten Markenzeichen der österreichischen Urlaubsregion gehört die Mautstraße Kaunertaler Gletscher, die im Sommer unter Motorrad- und Rennradfahrern aus ganz Europa anvisiert wird. Sie gilt als eine der schönsten Hochgebirgsstraßen der Alpen und wird von Zweirädlern vor allem für ihre technisch herausfordernde Beschaffenheit und die bemerkenswerten Aussichten und Landschaften geschätzt, die passiert werden. Von der Gemeinde Feichten aus führt sie über 26 Kilometer bis hinauf ins „ewige Eis“ am Kaunergrat, am Fuße der Weißseespitze bis auf eine Höhe von 2.750 Metern. Auf der gut ausgebauten Panoramastraße überwindet man 29 anspruchsvolle Kehren und rund 1.500 Höhenmeter. Gleichzeitig zieren die Strecke rechts und links landschaftliche Besonderheiten wie der Gepatschstausee, der Weißsee oder der Fernergarten. Auf jedem Kilometer findet sich eine Aussichtsplattform oder eine Aufenthaltsstation, die auf die einzigartigen Natur- und Kulturerlebnisse am Rande der Strecke hinweisen. Egal, wie schön die Fahrt auf der Gletscherstraße auch ist – aussteigen lohnt sich allemal. Abschließend darf eine Fahrt mit der Karlesjochbahn nicht fehlen: Hier geht es hinauf auf 3.108 Höhenmeter und zu einer sensationellen Aussichtsplattform mit Drei-Länder-Blick über Italien, Schweiz und Österreich. Doch selbstverständlich lässt sich der Bergsommer hier auch ohne Zweirad ganz exzellent genießen. Zu allererst wollen da die vielfältigen Wandergebiete, im Tal und auf den Kämmen, genannt werden, die mit über 200 Gesamtkilometern aufwarten und unzählige Möglichkeiten bieten, in die unberührte Natur uralter Waldbestände und mächtiger Dreitausender einzutauchen. Herrliche Bergwiesen und Almen, rauschende Bäche, mystische Hochmoore, lauschige Bergseen und gigantische Gletscherwelten machen den sommerlichen Kurzurlaub im Kauntertal zu einem bilderbuchgleichen Ausflug in eine noch ganz und gar heile Welt.

Skifahren bei blauen Himmel.

Winterliche Kurzreise ins Kaunertal – sportlicher Spaß im ewigen Eis

Abgesehen von einigen Wochen im Hochsommer lädt der Kaunertal Gletscher das gesamte Jahr über zu exzeptionellem Wintersportvergnügen ein – ob Skifahrer und Snowboarder, Rodler oder Eiskletterer. Von September bis Juni ist das Skifahren hier auf bis zu 3.108 Metern Höhe möglich. Ein weiterer Vorteil: Hier saust man ganz exklusiv die Pisten hinab! Trotz seiner nahezu idealen und vielseitigen Bedingungen gehört der Gletscher immer noch zu den Geheimtipps unter den alpinen Skigebieten; vielleicht weil er etwas abgelegen am Ende der langen (und mautgebührenpflichtigen) Gletscherstraße liegt. Wer auf langes Anstehen an Liftanlagen verzichten will, nicht aber auf erstklassigen Abfahrtsspaß, der ist hier jedenfalls an genau der richtigen Adresse. Man stellt einfach das Auto am Ende der Piste ab und stürzt sich direkt ins Pulverschneevergnügen – ob Anfängerpisten, rote, schwarze oder blaue. Zwei ganz besondere Highlights hält der Kaunertal Gletscher bereit: Die 2,2 Kilometer lange schwarze Piste an der Karlesspitze führt durch einen 140 Meter langen beleuchteten Tunnel! Vor allem aber die neue Falginjochbahn hat einen echten Superlativ in petto: Mit einer Neigung von 41,3 Grad und einem Gefälle von knapp 88 % ist sie die steilste präparierte Piste Österreichs. Familien kommen derweil im weiter nördlich gelegenen Familienskigebiet Fendels auf ihre Kosten, das am Anfang der Gletscherstraße liegt. Auch Langlauf und Skitouren sind in beiden Gebieten bestens möglich. Im Winter finden außerdem Eiskletterer am schroffen Kaunergrat beste Bedingungen für abenteuerlich Aufstiege.