Konzentriertheit in ihrer unkonzentriertesten Form: von Waldbaden, Widersprüchen, Wahrnehmung und Willenskraft

In unserer Kategorie „Wusstest du eigentlich, dass…?“ geben wir alle Nase lang Wunderbares und Wundersames aus der Welt der Natur zum Besten. Es kann ja schließlich nicht schaden, sich ab und zu daran zu erinnern, was genau wir im Rahmen der Nachhaltigkeit eigentlich schützen und bewahren wollen, nicht wahr?

Wusstest du eigentlich, dass…

… ein Aufenthalt im Grünen auch deshalb so gut tut, weil wir in natürlichen Umgebungen zur gleichen Zeit konzentriert und unkonzentriert sein können? Psychologen nennen dieses Phänomen „ungerichtete“ oder „frei flottierende Aufmerksamkeit“, das die Faszination der Natur bei uns hervorruft. Im Gegensatz zur fokussierten Konzentration auf eine einzige Sache, bei der wir unerwünschte Reize mittels des Einsatzes von Willenskraft ausblenden müssen, geht es bei der ungerichteten Aufmerksamkeit um die ungezielte Wahrnehmung des Gesamten. Diese inklusive Form der Aufmerksamkeit erfordert keine Anstrengung der Willenskraft, sondern erzeugt stattdessen Entspannung und wirkt regenerierend. Gleichzeitig nehmen wir uns selbst als Teil einer größeren Gesamtheit wahr, was uns das Gefühl von Sinn erleben lässt.

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